Jetzt ist es also soweit, wir sitzen wieder in Seattle am Gate S12 und in 15 Minuten ist Boarding.
Der Tag heute verlief etwas anders als geplant, statt amerikanisches Frühstück und Stanley Park haben wir aufgrund fehlenden Hungers und Regenwetter umdisponiert und sind direkt gefahren.
Wir haben dafür noch mal kurz am Seattle Premium Outlet gehalten, jedoch eher um zu futtern als zu shoppen!
Das Drama des Tages Teil 1 gab es dann schon auf dem Gelände des Flughafens. Wir fuhren an einer Temperatur- und Uhrzeitanzeige vorbei, welche statt erwartet 3:40 PM 4:40 PM anzeigte!
Das wäre dann nur eine Stunde vor Abflug gewesen und hätte wohl wenn überhaupt nur knapp gelangt. Wir waren ziemlich erschrocken, rechneten wegen der bescheidenen Zeitumrechnung hin und her. Am Ende stellte sich aber heraus, dass wir richtig lagen und die Uhr falsch ging *UFFF*
Drama Teil 2 war dann unser Gepäck. Vor dem Checkin kann jeder sein Gepäck kostenlos vorwiegen. Wir hatten unser Gepäck mit unserer Handwaage bei S&D vorgewogen (bevor die Batterien leer waren). Doch statt wie erwartet jeweils unter 23 kg, waren wir einmal knapp und einmal deutlich drüber. Wir haben dann einen netten Steward gefragt, er meinte umpacken!
Also fingen wir an unsere 3 Taschen umzupacken.
Am Schalter angekommen stellten wir unsere beiden schweren Taschen zuerst drauf, 42 kg.
Tzzzzzzz!!! Diese beschissene Waage ging wohl nicht korrekt! Da wir das Gepäck nun u.a. in unser Handgepäck umgeladen hatten war dieses nun zu schwer. Also Kommando zurück und wieder in die Taschen umpacken :)
Naja, allet jut jegangen und nu ist gleich Boarding!
Wir freuen uns auf Euch und einen Teil sehen wir ja bereits schon morgen Abend!
Viele Grüße,
Conny & Jr
Donnerstag, 14. Juli 2011
Alles hat ein Ende...(Mittwoch, 13. Juli 2011)
...so leider auch wieder dieser Urlaub!
Jeder unserer 3 Urlaube hier war auf seine Art und Weise wundervoll! Das erste Mal vor 2 Jahren, die Ungewissheit was auf uns zukommt, die Unerfahrenheit mit dem neuen Land (man haben wir uns damals einen Kopf um belanglose Sachen gemacht ;) und nicht zuletzt eine gewisse Anspannung (von wegen Urlaub :).
Dieses Jahr war alles anders:
Aus den USA Greenhorns sind erfahrene Urlauber geworden die Land & Leute sowie die Gegenbenheiten kennen (auch wenn wir doch noch nicht alles kennen -> siehe rote Blinkampel im YSNP ;).
Ich glaube sogar, wenn wir den ersten Urlaub nicht vor 2 Jahren, sondern vielleicht vor 10 Jahren gemacht hätten, würden wir heute ev. sogar dort leben, bzw. ev. hätten wir dort für 1-2 Jahre gewohnt. Komisch, das ausgrechnet von mir zu hören, für den Rohrem lange Zeit der Nabel der Welt war *G*
Auf der anderen Seite denken wir, wenn man hier lebt und arbeitet hat man bis auf die WE's kaum Zeit das Land zu erkunden. Der eigene Urlaub wird nicht etwa für große Ausflüge innnerhalb der USA verwendet, sondern um in die Heimat zu fliegen und Verwandte und Freunde zu besuchen! Vielleicht ist das Leben im "Traumland" daher doch etwas illusorisch...
Was definitv keine Illusion ist, Motana und der Yellowstone National Park! Sylke & Derek sind schon zu beneiden! Montana / Missoula ist eine kleine grüne Insel in den Weiten der USA. Auch wenn der West YS noch ca. 5 Std. entfernt ist, die Tierwelt, die Natur und die Möglichkeiten dort sind mit denen bei uns nicht zu vergleichen! Wo sonst tritt man morgens vor die eigene Haustür und muss aufpassen nicht in die Bärenschei... ("scat") zu treten oder muss mit dem Gestank von Hirsch-Pipi vor dem Gästezimmer leben (stinkt erbämlich ;)...
Am WE wird das Kanu oder Raft ausgepackt und es geht auf den See oder Fluss. Immer dabei die Fliegen-Rute, denn für 26$ im Jahr kann man hier ohne Angelschein angeln.
Wer Werkzeug in Montana braucht, kann für 60$ im Jahr der "Tool Library" beitreten. Das ist eine non-profit Gesellschaft die Werkzeuge verleiht. Bspw. leihen sich die beiden alle 3 Wochen einen Rasenmäher oder im Moment haben sie eine Walze um die Boule-Bahn zu planieren.
Doch trotz all der tollen Sachen, der Tiere, der Natur freuen wir uns irgendwie doch wieder auf zu Hause! Wir vermissen unsere Familie, unsere Freunde, unser Haus und nicht zuletzt unsere beiden fremdgehenden Miezen :)
Daher wir Amerika auch weiterhin (nur) ein Urlaubsziel für uns bleiben, denn zum Einen haben wir noch lange nicht alles gesehen (Stichwort Glacier NP) und zum Anderen noch lange nicht jeden Hike gemacht!
Trotzdem hat die Welt sicher auch noch andere schöne Plätze zu bieten die auch noch erkundet werden wollen. Doch eins bleibt sicher:
Amerika wird bei uns beiden immer einen besonderen Stellenwert haben!
Jetzt hab ich doch glatt das Schlusswort vor dem Ende das Kapitels geschrieben, aber es hat eben gut gepasst!
Daher jetzt erst der Bericht des letzten Tages:
Wir sind heute morgen nach dem Aufstehen Richtung Hop-on-Hopp-of Bus Stop gelaufen, da die Erkundung der Stadt und Sehenswürdigkeiten mit dem Bus doch um einiges angenehmer ist als zu Fuß oder im Verkehrschaos mit dem Auto. Vor dem Hotel "wohnt" ein kleines Eichhörnchen, welches uns doch direkt vor die Linse gelaufen ist:
Nach einem togo-coffee haben wir den Stop auch schnell gefunden. An einem Hotel stand auch schon der Bus, leider schon voll :(
Nach 20 Minuten kam der nächste, leider auch voll (was daran lag, das die zentrale Haltestelle direkt vor unserer lag).
Eine Gruppe netter älterer Amerikaner hatte sich mittlerweile zu uns gesellt und wir kamen mit ihnen ins Gespräch. War echt nett und unterhaltsam, so erfuhren wir auch, dass bereits das Bus-Unternehmen über diesen Zustand der vollen Busse informiert war und das extra ein Spare-Bus für uns geschickt wurde! 5 Minuten später saßen wir im Bus!
Hier ein paar Bilder aus der Stadt (leider war es sehr bewölkt):
Besucht haben wir auch Chinatown und den Dr. Sun Yat-Sen Park. Von Chinatown waren wir ehrlich gesagt etwas enttäuscht, nicht annähernd mit San Francisco zu vergleichen.
Der angeschlossene Park ist ganz nett, nur die 14$ pP für den eigentlichen Bereich waren uns deutlich zu teuer!
Auf dem Weg zurück liefen wir am Hafen entlang. Neben schönen Jachten...
...starten und landen hier auch Wasserflugzeuge:
Den letzten Abend haben wir stilgerecht im "Fish House" im Stanley Park ausklingen lassen. Es gab Thunfischsteak für Conny (leider mit Pfeffersoße, welche den Geschmack des wirklich tollen Stücks etwas zu deutlich übertönt hat) und für mich den Fish House Grillteller mit Lachs, Garnelen und Scallops. Der Lachs war der Hammer! Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich eine ganze Portion Lachs gegessen, einfach nur lecker!
Als Nachtisch gabs noch ein Schokoladenmalheur, auch gigantisch gut!
Fotos haben wir dort keine gemacht, dafür noch zwei auf dem Rückweg:
Die Koffer sind gepackt, so gehen auch 3 Tage Vancouver zu Ende. Die Stadt ist wirklich nett, für einen groben Überblick langen durchaus 2 Tage. Es gibt sicher noch viel mehr zu entdecken, vor allem rund um die Stadt (Aquarium, Grouse Mountain, Whistler und und und).
Die Stadt ist sehr grün (was an dem vielen Regen liegt ;) und daher sehr schön. Ich denke schon, das die Lebensqualität hier sehr hoch ist, gerade was die Freizeitmöglichkeiten und die Umgebung zu bieten hat. Zudem bietet Vancouver im Gegensatz zu Amerika kulinarisch deutlich mehr! Zwar gibt es auch hier viel Fast Food doch deutlich mehr tolle Restaurants, vieles ist asiatisch angehaucht aber auch europäische Küche findet man!
Alles in allem eine tolle Stadt, wenn auch uns San Francisco besser gefallen hat!
Morgen Früh gehen wir noch mal amerikanisch frühstücken, dann ist noch ein Abstecher in der Stanley Park geplant bevor es zurück nach Seattle geht wo um 18 Uhr unser Flieger in der Heimat geht!
Highlight des Tages:
Unser Abendessen, YAM YAM!!!
Mittwoch, 13. Juli 2011
Super (Jack) Pot (Dienstag, 12.07.2011)
Heute zogen wir 8 Uhr die Vorhänge zurück und wie im weather channnel angekündigt war es dicke bewölkt. Für den whale watching trip nicht so dolle aber zumindest hat es nicht geregnet. Um 9.30 standen wir im Office des wild wales vancouver und zogen uns die sexy Ganzkörperanzüge an. Die brauchten wir auch, denn es ging bei 15 Grad in einem offenen kleinen Boot hinaus aufs Meer.
Unser Guide für heute war Lillyann, eine ca 28jährige Studentin, die in den Semesterferien hier jobt. Sie erzählte, dass heute morgen schon Wale gesehen wurden und das unsere Chancen sehr gut stehen. Und heute wäre auch noch ein ganz spezieller Tag denn zu unserem Glück haben sich die verschiedenen Walgruppen (jeweils Pot genannt) heute zu einem Superpot zusammengeschlossen. Das kommt nur 2-3 mal im Jahr vor und es bedeutet, dass die Gruppen einfach alle zusammen unterwegs sind.
Nach 2 Stunden Fahrt aufs Meer hinaus, genau an der Grenze von Canada und USA begrüßte uns nicht nur die Sonne, sondern auch ca. 30!!!!! Killerwale. AWESOME!
Das Interessante ist, dass es strikte Regeln gibt in Bezug auf die Beobachtung der Tiere. USA ist sehr streng und erlaubt nur mit sehr großem Abstand das verfolgen der Tiere. Canada jedoch sieht das nicht ganz so streng. Des weiteren dürfen kleinere Boote, so wie unseres eins war, noch näher an die Tiere als die großen Schiffe.
Ein kleines Boot mit Polizei sorgte dann dafür, dass das auch eingehalten wurde.
Dadurch dass wir aber mehrfach die Grenzen zwischen USA und Canada passierten (die verläuft in dem Gebiet ziemlich zickzack mäßig) sorgte das für viel Rechnerei beim Captain und für viel Funkverkehr mit der Polizei.
Uns störte das wenig, wir genossen diese fantastischen Tiere..
Eine weitere Regel ist dass man sich "nur" eine Stunde bei den Tieren aufhalten darf. Da das Wetter so schön war entschied sich unser Captain, dass wir noch zu einer Inselgruppe weiterziehen wo man Weißkopfseeadler und Seelöwen sehen konnte.
Auf dieser Felsenkette vor Mayne auf Vancouver Island haben wir gleich 6 Adler auf einen Fleck gesehen. Das hat sogar unseren Guide beeindruckt...
Bei der Fahrt entlang dieser Felsen hat sich sehr viel Seetang in den Schrauben des Bootes abgesetzt und so musste es erstmal befreit werden.
Das dauerte eine ganze Weile, aber wir haben uns eben in die Sonne gelegt und bubu gemacht.
Um 1630 waren wir wieder zurück.
Da es zu spät war um noch auf den Hop on Hop off Bus zu springen, erkundeten wir Grandville Island, aßen eine Kleinigkeit und fuhren gegen Abend an die Waterfront und das Convention Center.
Morgen machen wir eine Touristadtrundfahrt..
Highlight des Tages:
Orcas! Vor allem haben wir heute auch einige Stars gesehen, denn viele der heute gesehenen Wale waren in Nebenrollen von "Free Willy" zu sehen.
PS and Pa: hab die Uhr wie versprochen von dir gegrüßt! ;)
Unser Guide für heute war Lillyann, eine ca 28jährige Studentin, die in den Semesterferien hier jobt. Sie erzählte, dass heute morgen schon Wale gesehen wurden und das unsere Chancen sehr gut stehen. Und heute wäre auch noch ein ganz spezieller Tag denn zu unserem Glück haben sich die verschiedenen Walgruppen (jeweils Pot genannt) heute zu einem Superpot zusammengeschlossen. Das kommt nur 2-3 mal im Jahr vor und es bedeutet, dass die Gruppen einfach alle zusammen unterwegs sind.
Nach 2 Stunden Fahrt aufs Meer hinaus, genau an der Grenze von Canada und USA begrüßte uns nicht nur die Sonne, sondern auch ca. 30!!!!! Killerwale. AWESOME!
Das Interessante ist, dass es strikte Regeln gibt in Bezug auf die Beobachtung der Tiere. USA ist sehr streng und erlaubt nur mit sehr großem Abstand das verfolgen der Tiere. Canada jedoch sieht das nicht ganz so streng. Des weiteren dürfen kleinere Boote, so wie unseres eins war, noch näher an die Tiere als die großen Schiffe.
Ein kleines Boot mit Polizei sorgte dann dafür, dass das auch eingehalten wurde.
Dadurch dass wir aber mehrfach die Grenzen zwischen USA und Canada passierten (die verläuft in dem Gebiet ziemlich zickzack mäßig) sorgte das für viel Rechnerei beim Captain und für viel Funkverkehr mit der Polizei.
Uns störte das wenig, wir genossen diese fantastischen Tiere..
Eine weitere Regel ist dass man sich "nur" eine Stunde bei den Tieren aufhalten darf. Da das Wetter so schön war entschied sich unser Captain, dass wir noch zu einer Inselgruppe weiterziehen wo man Weißkopfseeadler und Seelöwen sehen konnte.
Auf dieser Felsenkette vor Mayne auf Vancouver Island haben wir gleich 6 Adler auf einen Fleck gesehen. Das hat sogar unseren Guide beeindruckt...
Bei der Fahrt entlang dieser Felsen hat sich sehr viel Seetang in den Schrauben des Bootes abgesetzt und so musste es erstmal befreit werden.
Das dauerte eine ganze Weile, aber wir haben uns eben in die Sonne gelegt und bubu gemacht.
Um 1630 waren wir wieder zurück.
Da es zu spät war um noch auf den Hop on Hop off Bus zu springen, erkundeten wir Grandville Island, aßen eine Kleinigkeit und fuhren gegen Abend an die Waterfront und das Convention Center.
Morgen machen wir eine Touristadtrundfahrt..
Highlight des Tages:
Orcas! Vor allem haben wir heute auch einige Stars gesehen, denn viele der heute gesehenen Wale waren in Nebenrollen von "Free Willy" zu sehen.
PS and Pa: hab die Uhr wie versprochen von dir gegrüßt! ;)
Abonnieren
Posts (Atom)




















































